Reise

 29.09.2015

Winterspaß, Eis und Schnee an 365 Tagen im Jahr

Grüne Wiesen im Tal, schneebedeckte Pisten auf bis zu 3250 Meter Höhe und eine beeindruckende Aussicht auf die umliegende Bergwelt: Skifahrer am Hintertuxer Gletscher genießen ein außergewöhnliches Panorama. Wanderer können sich bei der Rast eine deftige Almjause mit Käsespezialitäten schmecken lassen.

Fotos: Tux-Finkenberg

Der Hintertuxer Gletscher ist Österreichs einziges Ganzjahresskigebiet

Im Tal grün, auf den Almen herbstlich bunt, am Hintertuxer Gletscher glitzernd weiß: Tux-Finkenberg bringt im Herbst Wanderer und Skifahrer auf die Beine. Dort am Talschluss des Tiroler Zillertal ist der Herbst die beste Zeit für Wanderungen – auf 350 Kilometer Wegen mit herrlicher Fernsicht und einer urigen Hütteneinkehr. Skifans, die den Winter nicht mehr erwarten können, lassen es auf den 60 Kilometer frisch gezuckerten Pulverschneepisten von Österreichs einzigem Ganzjahres-Skigebiet laufen. Auch für Boarder ist die Sommerpause vorbei: Sie können ihre Sprünge und Tricks im Betterpark Hintertux perfektionieren. Das Gletscherskigebiet am Hintertuxer Gletscher reicht bis auf 3250 Meter Seehöhe – das garantiert Winterspaß, Eis und Schnee 365 Tage im Jahr!
Ob mit oder ohne Bretter unter den Füßen: Nach der aussichtsreichen Auffahrt mit den Gletscherbussen eröffnet die Panoramaterrasse auf 3250 Metern an der „Gefrorenen Wand“ einen 360-Grad-Rundumblick mit einem Radius von rund 100 Kilometern.
Direkt an der Bergstation liegt der wohl höchstgelegene Spielplatz Europas: mit Reifenkarussell, Riesengondel, Tubingbahn, Schneefloh-Fotostation – und auf jeden Fall mit ausreichend Schnee für eine Schneeballschlacht.
Ganz in der Nähe tut sich mit dem Natur Eis Palast ein echtes Naturwunder auf. Die weltweit einzigartige Eishöhle mit ihren funkelnden Eiskristallen, dem Gletschersee, gefrorenen Wasserfällen und bis zu acht Meter lange Eisstalaktiten wurde zufällig entdeckt und ist eine eindrucksvolle Möglichkeit, eine Gletscherspalte gefahrlos von innen zu besichtigen. Glitzernder Höhepunkt im ewigen Eis ist der 15 Meter hohe „Eispalast“, der unter einer 25 Meter dicken Schicht aus Schnee und Eis liegt. Mehr über den Hintertuxer Gletscher „von oben“ gibt es bei geführten Gletscherwanderungen mit einem ausgebildeten Bergführer zu erfahren: Dabei werden bizarre Eisfelder, Gletscherspalten, Felsmassen und Schneedünen erkundet. Höhlentrekking ermöglicht das Naturdenkmal Spannagelhöhle. Die höchstgelegene Felsen-Schauhöhle Europas kann bei einer drei- bis vierstündigen Höhlentrekkingtour besichtigt werden.
Die sonnenreiche Höhenlage von Tux-Finkenberg ist aber auch ideal zum Relaxen und Chillen – und sich von der typischen Zillertaler Kost verwöhnen lassen. Die Ski- und Gletscherwelt Zillertal 3000 verlockt mit 30 Skihütten und Bergrestaurants zur geselligen Einkehr. In den urig-gemütlichen Stuben und Sonnenterrassen schmecken Kasspatzln, Krapfen und ein heißer Punsch einfach köstlich. red./ro

Regional statt global, nachhaltig statt nachlässig
Tux-Finkenberg ist ein idyllisches Tiroler Hochtal – und uraltes Bauernland. Dort mähen die Bergbauern die steilen Wiesen noch in aufwendiger Handarbeit, pflegen die Almen und Wälder und leisten damit einen wertvollen Beitrag, die Kulturlandschaft zu erhalten und vor Muren- und Lawinenabgängen zu schützen. Rund 1000 Rinder gibt es im Tuxertal, auf den Höfen wird noch zu 95 Prozent Milchwirtschaft betrieben. Bereits zum Frühstück kommen in den Übernachtungsbetrieben die Heumilchprodukte der heimischen Bauern auf den Tisch: frische Milch, Butter, Topfen (Quark), Rahm, Käse und Joghurt.  red./ro
www.tux.at


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